Andacht August/September 2011

1. Februar 2024, 15:33 Uhr - vor 3 Monaten aktualisiert

„Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ (Jesaja 60,1.2)

Die Auseinandersetzung zwischen Licht und Finsternis ist das beherrschende Thema unseres Planeten, seitdem er in die Hand des Rebellen gefallen ist. Wie ein roter Faden zieht sie sich durch die Menschheitsgeschichte  und prägt auch heute noch unser Leben – ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.

Als Nachfolger von Jesus, als seine Jünger, sollen wir Licht sein. Wie geht das? Petrus schreibt, dass „… ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;“ (1. Petrus 2,9). Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Und „Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe;“ (Johannes 8,12; 12,46). Jesus ist dieses „wunderbare Licht“. Mit Ihm wird es hell in meiner „Sündennacht“. Wenn er der Herr in meinem Leben ist, habe ich das Licht des Lebens. Er vertreibt die Finsternis und befähigt mich, sein Licht zu reflektieren.

Deshalb ruft Jesus uns zu: „Ihr seid das Licht der Welt… so lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matthäus 5,14.16). Wenn Finsternis die Erde bedeckt und tiefes Dunkel die Völker, dann möchte Gott etwas daran ändern. Er will die Finsternis vertreiben und zwar durch viele kleine Lichter, die er „angezündet“ hat: Menschen, die Jesus als ihren Herrn und Erlöser angenommen haben und nun jeden Tag mit ihm und für ihn leben (vgl. 2. Korinther 4,6; Epheser 5,8). Ganz so, wie es in dem Kinderlied heißt: „Kleine Lichtlein, kleine Lichtlein, woll’n wir sein, woll’n wir sein, dann wird’s hell auf Erden, dann wird’s hell auf Erden, bald, bald, bald. Bald, bald, bald“.

Der Herr gebe, dass das durch seine Gnade in unserem Leben Wirklichkeit wird und wir mit dazu beitragen, dass die Erde „von seinem Glanz erleuchtet wird.“ (vgl. Offenbarung 18,1).


Author

Thomas Knirr

Weitere Andachten