Andacht Oktober 2012

1. Februar 2024, 15:33 Uhr - vor 3 Monaten aktualisiert

Quo Vadis Marienberg? Gedanken eines Ältesten

Oft frage ich mich: „Wie hat sich unsere Gemeinde entwickelt?  – Wie kann man das messen?“

Sicher ist in der neuen, modernen Zeit einiges besser, moderner, flotter geworden: PowerPoint-Vorträge, wunderbare Chorlieder und schöne Podiumsdekorationen, oft gute Predigten und die „Lebendige Gemeinde“ an Sabbatnachmittagen – das freut uns sehr. Per E-Mail und Handy bin ich überall vernetzt…; auch die Bibel kann ich am I-Pad und Smartphone mit mir haben – das ist sicherlich ein Fortschritt – wenn man so will.

Doch die „alte“ Zeit hatte was:

  • Die persönlichen Aufrufe und Gespräche meines Bruders oder meiner Schwester, statt sachliche E-Mails, die mich nur informieren.
  • Die Bibelstudiennachmittage bei Geschwistern – als wir gemeinsam ein Bibelthema studierten und darüber nachdachten, wann Jesus wohl wiederkommt.
  • Die typisch adventistischen Lieder, die wir abends zum Sabbatschluss sangen – und unter der Woche noch summten…
  • Die Sabbatschulvorbereitungen unter der Woche, die uns tief auf das Thema des Bibelgesprächs am Sabbat vorbereiteten, usw. …

Die Bibel sagt in Jeremia 6:16: „So spricht der Herr: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!“

Der viele technische Fortschritt heißt nicht unbedingt: auch tiefere geistliche Anteilnahme an Christus und seiner Gemeinde und an meinem Bruder. Eine herzliche Umarmung, ein liebevolles Lächeln, ein Blick für unsere Gäste, ein gemeinsames Gebet – dies ist, was man in der Gemeinde Marienberg oft erlebt hat. Nimm Anteil an Deinem Bruder und an Deiner Schwester – das ist das „Salz in der Suppe“. Quo Vadis Gemeinde Marienberg? Immer dem Herrn Jesus nach, ER ist unser Ziel und der Weg dorthin. Gott und sein Wort ist unser Maßstab.


Author

Stan Sedlbauer

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