Ertragt einander in Liebe

1. Februar 2024, 15:33 Uhr - vor 4 Monaten aktualisiert

“Lebt eurer Berufung gemäß in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe.“ Eph. 4, 2

Demut bedeutet sich in allem seiner Schwachheit bewusst zu sein. 

Demütig sein ist ein Lebensstil, eine Eigenschaft welche unser Leben prägt. Ein demütiger Mensch nimmt sich selbst nicht so wichtig, ist bereit zu dienen und nimmt Dinge bereitwillig an, die er ohnehin im Moment nicht ändern kann. Demut ist eine Form der Genügsamkeit, Dankbarkeit und Hingabe, die zu mehr Ausgeglichenheit und Lebensfreude führt. 

Sanftmut. Man kann dafür auch Güte oder Milde sagen.

Wie oft hätte etwas mehr Sanftmut Menschen vor tiefen inneren Verletzungen bewahrt. Mit Sanftmut kann man sich auch von anderen Meinungen zum Nachdenken anregen lassen. Da lasse ich mich auf die Meinung des anderen ein, höre zu ohne ins Wort zu fallen, reflektiere meinen Standpunkt und wenn es nötig ist, lasse ich mich vom Heiligen Geist und meinem Gegenüber korrigieren.

Geduld 

Paulus spricht hier von der Geduld, die Jesus ihm gegenüber hatte, dem damals ärgsten Verfolger der Christen, der durch die Begegnung mit Jesus vom Saulus zum Paulus wurde. Als Christen sollten wir unseren Geschwistern gegenüber die gleiche Geduld aufbringen, die Gott uns gegenüber hat.

Ertraget einer den andern in Liebe.

Wir haben um uns herum bestimmte Menschen, mit denen wir uns schwer tun sie zu lieben. Mit denen hat man es nicht leicht, sie sind anstrengend, und manchmal bringen sie einen auf die Palme. Das ist die Gelegenheit, wo der Heilige Geist einen vor das Schienbein tritt und zu verstehen gibt:

Sieh das einfach als großartige Gelegenheit an, in Liebe, Demut und Sanftmut an deinem Nächsten Geduld zu üben.

An ihm kannst du wachsen.

Dieser Satz sollte uns allen in bestimmten Situationen in den Sinn kommen.


Author

Georg Hartung

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