ERMUTIGEN oder ENTMUTIGEN?

Veröffentlicht: 1. Mai 2026

  • Wann wurdest du das letzte Mal ermutigt?
  • Wann hast du jemandem Mut gemacht?
  • Würde dir heute Ermutigung guttun?

Wir machen nicht immer positive Erfahrungen, haben Wüstenerlebnisse und Enttäuschungen; auch Ungerechtigkeiten bleiben uns nicht erspart.

Die Tendenz, eskalierende Ereignisse zu beschreiben, das drohende Unheil oder schlimme Situationen vorauszusagen, macht sich in unserer Gesellschaft breit und trifft auch uns – uns als Einzelne und auch als Gemeinde.

Auf diversen Internetplattformen werden viele neue Informationen mit Begeisterung dargestellt, um zu erfahren, an welcher Stelle wir in der Endzeit stehen.

Wie reagieren wir darauf?

All diese Informationen sollten wir prüfen und nüchtern betrachten, wie es in 1. Petrus 5,8 steht: „Seid nüchtern, wachet; euer Wider-sacher, der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.“

Menschliches Verhalten ist oft geprägt durch Resignation, Verletzlichkeit, Ungeduld, Angst, emotionale Reaktionen und Entmutigung.

Dagegen heißt es in Hebräer 10,24-25 (HfA): „Achtet aufeinander! Ermutigt euch zu gegenseitiger Liebe, und spornt einander an, Gutes zu tun. Versäumt nicht die Zusammenkünfte eurer Gemeinde, wie es sich einige angewöhnt haben. Ermahnt euch gegenseitig dabei-zubleiben. Ihr seht ja, dass der Tag nahe ist, an dem der Herr wiederkommt.“

Darum ist der Dienst der Ermutigung eine wichtige Aufgabe in der Gemeinde.


Georg Hartung

Georg Hartung

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